Interior Rose Moments

BLACK MARBLE & GOLD | 10 INTERIOR TIPS FOR SMALL ROOMS


INTERIOR GUIDE & HOME STORY – SMALL ROOMS – SUPERB ATMOSPHERE


Wenn es mit der Suche nach einer neuen Wohnung nicht so schnell vorangeht, wie man sich das wünscht, muss eben vorerst die aktuelle Unterkunft an die eigenen Wünsche angepasst werden. Gerade in sehr kleinen, schmal geschnittenen Räumen, wie unserem Wohnzimmer, ist das aber nicht immer so leicht. Deshalb habe ich euch 10 Tipps zusammengestellt, wie es gelingt auch kleine Räume praktisch und (!) chic einzurichten.

Style Inspo – Chic, loftartig, modern, luftig & urban

Vielleicht inspiriert euch ja der ein oder andere Interior-Tipp zur Neugestaltung eines Bereichs in eurer Wohnung, der euch noch nicht so gut gefällt? Lasst mir gerne einen Kommentar da und verratet mir, was ihr am Liebsten sofort umgestalten würdet. Denn auch kleine Veränderungen können einen großen Effekt auf die Raumwirkung und unseren Wohlfühlfaktor in den eigenen vier Wänden haben. Und genau deshalb zeige ich euch heute zum ersten Mal einen kleinen Einblick in unser Zuhause. Ich bin sehr gespannt, ob euch die Bilder gefallen.

Home Story

Black Marble & Golden Reflections

Im Pariser Restaurant Monsieur Bleu habe ich diesen Sommer eine großartige Home-Inspiration gefunden. Architekt und Interior-Designer Jospeh Diran hat den Salon im Art Deco-Stil der 30er Jahre eingerichtet. Mit edlem schwarzem Marmor und angesagten Samt-Texturen in fein aufeinander abgestimmten Grün-Nuancen hat er der Destination aber auch einen sehr modernen und luxuriösen Touch verliehen, wie ich finde.

Together, we have classic elegance, and yet even at its most classic the restaurant exudes a sense of being very ‘now.’ The Aviso.

Passend zur winterlichen Jahreszeit und zur festlichen Saison habe ich unserem Couch-Bereich deshalb ein Glamour-Update nach Dirans Stil-Vorbild verpasst. Mit Home- und Lifestyle-Accessoires in Gold-Nuancen, einer kuscheligen Teddyfell-Decke und angesagten Samt-Kissen in tiefem Dunkelgrün habe ich unserem schlichten, anthrazitfarbenen Sofa so einen neuen Anstrich verliehen. Mein persönliches Highlight ist aber definitiv unser neuer Couchtisch (eigentlich ist es ja ein Beistelltisch, mehr dazu erfahrt ihr in Tipp 5) in Black Marble. Ich habe ihn bereits während der Fashion Week in unserem Berliner Appartement entdeckt (wie ihr hier im Titelbild entdecken könnt) und bin so glücklich nun exakt dasselbe Modell bei WestwingNow (hier) gefunden zu haben. Wie gefallen euch die Impressionen aus unserem Wohnzimmer?

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10 Tipps – Kleine Räume chic gestalten!

 

1. Weniger ist mehr

Natürlich sieht eine große Loft-Wohnung oder ein weitläufiges Altbau-Zimmer mit wenigen, aber besonderen Möbelstücken immer toll aus. Aber auch bei kleinen Räumen lautet das Zauberwort, Reduktion, wie ich finde! Statt eines Statement-Tisches für 12 Personen passt hier vielleicht nur ein kleineres Modell in dem Raum, dieses kann aber bei Bedarf ausgezogen werden. Ein Raum sieht dann besonders chic und modern aus, wenn er nicht überladen ist und strukturiert wirkt.

Es geht also darum, einfache und klare Basics zu finden, die den Raum nicht zustellen und seinen luftigen Charakter erhalten. Gerade wenn es nicht viel Platz zur Unterteilung einzelner Bereiche gibt sind neutrale Farben (wie Weiß, Schwarz oder Holztöne) meist eine gute Wahl, denn zu viele unterschiedliche Farben nebeneinander lassen den Raum schnell unruhig erscheinen. Wenn die Basic Möbel in schlichten Farben gehalten sind, ist es natürlich auch leichter immer mal wieder frischen Wind z. B. mit Textilien in den Raum zu bringen. Denn viele Möglichkeiten den Raumeindruck durch ‚Möbel rücken‘ zu verändern, hat man meistens nicht…

Sei minimalistisch bei der Anzahl der Möbel und der Auswahl der Farben.

2. Schwebende Möbel

Um die Laufwege nicht zuzustellen und den Raum ‚leicht‘ zu gestalten, bietet es sich gerade bei schmalen Räumen (v. a. bei Altbau-Zimmern mit hohen Decken) an, statt auf zu viele Stellmöbel wie Kommoden oder Schränke, lieber auf eine ’schwebende‘ Einrichtung zu setzen. So können z. B. direkt an der Wand befestigte Bretter je nach Höhe der Platzierung und Breite des Exemplars entweder als Bücherregale, Bilderleisten oder als Ablage-Board genutzt werden. Weil uns die Tür (bzw. ihr Radius) vom Wohn- zum Schlafzimmer zu sperrig war, haben wir auch hier ein einfaches Schiebegardinen-System direkt am Türrahmen befestigt und mit selbst beflockten Stoffen zusätzlich ein individuelles Design erhalten. So wirkt der Raum chic und modern, aber nicht steril.

Nutze die Raumhöhe für deine individuellen Stücke und Ideen, denn nicht jedes Möbelstück muss auf dem Boden stehen.

3. Multi-Tasking Möbel

Da ein Raum in einer kleinen Wohnung meist mehrere Funktionen erfüllen muss, sind multifunktionelle Möbel ein absoluter Trumpf. Als wir unsere Couch gekauft haben, hat es mich einige Mühe gekostet meinen Freund von den Vorteilen einer Ausziehfunktion zu überzeugen. Inzwischen ist aber auch er sehr froh darum, denn so können Freunde auch mal spontan bei uns übernachten. Mit einem Handgriff wird das Sofa einfach zum Gästebett umfunktioniert. Und gerade im Winter dient die Couch so auch als Kuschelecke für gemütliche Serien-Abende.

Setze auf Möbel mit Zusatzfunktionen, wie einer zusätzlichen Schublade für mehr Stauraum oder einer Auszieh-Funktion.

4. Optische Erweiterung

Es ist kein Geheimnis, dass Spiegel den Raum optisch vergrößern. Deshalb hängt bei uns auch im Wohnzimmer ein Spiegel über unserem Geschirr-Schränkchen. Er lässt den Raum tiefer erscheinen, als er tatsächlich ist. Auch das Tablett auf unserem kleinen Marmor-Tisch ist mit einer Spiegelfläche ausgestattet.

Nutze geschickt platzierte Spiegel und spiegelnde Flächen zur optischen Raum-Erweiterung.

5. Denke an jetzt und an später

Eigentlich fände ich einen großen Couchtisch auch sehr gut. Da er aber zu viel Platz benötigen würde und ich mir bestimmt bei jedem zweiten Vorbeilaufen den Fuß oder das Knie daran stoßen würde (Wer kennt das noch?), habe ich mich dazu entschlossen erstmal auf einen edlen Marmor-Tisch im Miniformat zu setzen. Auch in der nächsten Wohnung wird sich bestimmt ein passendes Plätzchen für ihn finden; entweder neben der Couch als Beistelltisch für eine schöne Lampe, als Ablage für ein frisches Blumenbouquet im Eingangsbereich oder aber als stilvolle Minibar mit Glaskaraffe und kristallenen Whiskey-Gläsern bestückt… Ich bin mir sicher, mir fällt bestimmt etwas Schönes ein. :)

Deshalb war es mir wichtig kein Übergangs-Möbelstück anzuschaffen, sondern bereits jetzt etwas Kleines, aber Besonderes auszuwählen, das sich später auch in einer größeren Wohnung noch an anderer Stelle gut integrieren lässt. WestwingNow hat gerade eine sehr schöne Auswahl an verschiedenen Beistelltischen, die sich aufgrund ihrer Größe besonders gut und individuell in kleinen Räumen nutzen lassen. Schaut einfach mal hier rein, falls das Etwas für euch wäre.

Lege dir kleine, aber feine Möbelstücke zu, die dir in einer späteren Wohnung auch noch an anderer Stelle gefallen werden.

6. Setze gezielte (farbige) Akzente

Pinke Farbspritzer an der Wand wirken vielleicht (aber auch nur vielleicht ;) ) in einem großen weißen Raum cool. In einem kleinen Raum sähe das aber vermutlich nicht so gut aus. Dennoch müssen auch kleinen Räume nicht nur weiß sein. Farbige Akzente können z. B. über eine dezente Wandfarbe, dem subtilen Hervorheben von Raumbesonderheiten wie Säulen oder Vorsprüngen oder auch durch einzelne Home Decor Elemente gezielt gesetzt werden. Wichtig ist es nur einen harmonischen Gesamteindruck zu erhalten, ob das mit einer, zwei oder drei Nuancen erreicht wird, hängt von den individuellen Vorlieben ab.

Erschaffe mit bewusst ausgewählten Details in ein bis drei Farben oder besonderen Materialien eine Atmosphäre ganz nach deinem Geschmack.

7. Sei K(l)ein-Botaniker

Was gibt es Schöneres als frische Blumen und etwas Grün im Wohnzimmer? Für die Maya Palme reicht der Platz aber nicht bzw. sie stände immer irgendwie im Weg. Deshalb hole ich gerne frische Schnittblumen wie die apricot-farbenen Rosen, die ihr auf den Fotos seht, ins Haus. Zur Weihnachtszeit veredle ich sie einfach noch mit etwas Goldspray aus dem Bastelladen. Auch Grünpflanzen in Hängetöpfen (inzwischen gibt es ja richtig tolle Modelle in Kupfer- und Messingtönen) können eine gute, platzsparende Alternative sein.

Jeder fängt mal klein an, deine botanischen Fähigkeiten kannst du auch noch in der nächsten Wohnung unter Beweis stellen (oder auch nicht, je nachdem ;)

8. Die Leichtigkeit der großen Dinge

Gerade großflächige Textilien sollten nicht zu ’schwer‘ sein, um den Raum nicht unnötig zu erdrücken. Ich habe mit verschiedenen Vorhängen experimentiert, bin aber vorerst doch wieder bei einer halbtransparenten Version gelandet. Die blickdichten, dunklen Modelle nehmen dem Raum einfach zu viel Licht. Besonders toll sind deshalb leichte Stoffe und glatte Materialien. Auch beim Teppich bin ich aktuell noch auf der Suche nach einem Modell, dass gleichzeitig gemütlich, aber nicht zu wuchtig wirkt. Im Winter darf es bei (kleineren) Kissen und Decken natürlich schon flauschig werden.

Achte darauf, dass Vorhänge und große Teppiche nicht zu wuchtig im Verhältnis zur Raumgröße wirken.

9. Playground Wall

So viele Beschränkungen es bei kleinen Räumen (am Boden) gibt, kannst du bei der Wandgestaltung umso individueller werden. Denn jeder Raum hat, egal wie groß er ist, ja vier Wände ;) Bei uns zieren z. B. selbstgemachte, moderne Girlanden zu Festen oder Geburtstagen regelmässig die Wände. Natürlich kann jeder Gegenstand, der sich anbietet nach Herzenslust dekoriert werden.

Sei kreativ bei der Wandgestaltung und dekoriere je nach Jahreszeit und Anlass, wie es dir gefällt.

10. Soft Lights

Ok, der letzte Tipp gilt für jedes Wohnzimmer. Denn darum geht es ja bei der ganzen Wohnungsgestaltung; sich einen persönlichen Rückzugsort zu schaffen, in dem man zur Ruhe kommt, gemeinsam lacht und sich einfach wohl fühlen kann. Gemütliche Lichtquellen mit warmen Licht helfen dabei, egal ob es die Lieblingsduftkerze, eine Designer-Lampe oder einfach eine Lichterkette ist, die dich in Weihnachtsstimmung versetzt ist, die wohltuende Wirkung von sanften Lichtquellen ist nicht zu unterschätzen.

Schaffe dir eine gemütliche (indirekte) Beleuchtung und du fühlst du dich in jedem Raum wohl.

Was sind eure Tipps für kleine Räume? Dekoriert ihr regelmässig im großen Stil um oder verändert ihr nach und nach immer wieder eine Kleinigkeit?

 


SMALL ROOMS GONE CHIC


*in liebevoller Zusammenarbeit mit WestwingNow

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