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First Days in NYC – Brooklyn Bridge & Williamsburg

Bloggerin Julie en Rose mit Brooklyn Bridge

NYC TRAVEL DIARY – PART I – BROOKLYN & WILLIAMSBURG


NYC TRAVEL GUIDE

Heute möchte ich ein paar erste Eindrücke von unserer zehntägigen New York Reise mit euch teilen. Ich verrate euch, wo wir die ersten Tage verbracht haben und warum ich für den nächsten Trip definitiv ein anderes Hotel vorziehen würde. Als Erstes erfahrt ihr aber, warum das NYC Travel-Diary mehrere Blogposts umfasst.

Meistens ist die Zeit in New York ja eher begrenzt, denn die Hotelpreise sind oft schwindelerregender, als die Wolkenkratzer selbst, in denen sie sich befinden. Umso wichtiger ist es ehrliche Tipps zu bekommen; was lohnt sich wirklich und was kann man bei einem ersten Kurztrip vielleicht auch mal übergehen? Bei meinen Reisevorbereitungen habe ich zwar einige schöne New York Beiträge gefunden, irgendetwas fehlte mir aber immer – vor allem aktuelle Tipps und Infos, wie empfehlenswerte Hotels, Restaurants und schöne Rooftop-Bars, aber auch persönliche Erfahrungsberichte zum Flair der verschiedenen Stadtteile, waren schwer zu finden. Deshalb habe ich meine Eindrücke so aufgeteilt, dass ihr neben großartigen NYC Impressionen auch einen guten Überblick über die verschiedenen Districts und ihre Besonderheiten bekommt. Am Ende des Beitrags findet ihr zudem eine übersichtliche Zusammenfassung aller Tipps. Vielleicht kann ich euch so ja ein bisschen Entscheidungshilfe geben, welcher Stadtteil der Richtige für euch ist und welche Spots sich wirklich lohnen. Natürlich haben wir auch das ein oder andere Outfit geshootet, denn wann hat man sonst schon mal so eine großartige Kulisse. ;-)

EAST RIVER SIDE – BROOKLYN

Wir haben unseren New York Aufenthalt in insgesamt drei Hotels verbracht, die alle in unterschiedlichen Districts lagen. Unsere erste Destination, das Dazzler Brooklyn Hotel, befand sich östlich von Manhattan, am East River. So erkundeten wir in den ersten Tagen vor allem das trendige Williamsburg und die zauberhaften Brooklyn Heights. Schön war vor allem das Hotel selbst und seine Nähe zur Brooklyn Bridge. Nochmal würde ich es dennoch nicht buchen, da es an einer sehr lauten Verkehrsstraße inklusive Feuerwache lag. Weil wir Städte gerne zu Fuß erkunden, prasselten die ersten Tage in Brooklyn sehr, sehr viel Straßen- und Baulärm auf uns ein.

Die Zimmer unseres ersten Hotels waren modern eingerichtet und angenehm groß (v. a. gegenüber Hotelzimmer Nr. 3 :-D ), aber im Vergleich zum zweiten Hotel, das sich mitten in SoHo befand, weniger ruhig und einfach nicht so besonders. Ein paar Tage East Side des Rivers von New York zu verbringen, lohnt sich meiner Meinung nach aber auf jeden Fall, denn dort gibt es viel zu entdecken: In DUMBO unter der Manhattan Bridge liegt z. B. der einzigartige Brooklyn Bridge Park. Dort entstand übrigens auch das Titelfoto für diesen Beitrag. Das Straßenbild von Brooklyn Heights ist durch wunderschöne rote Backstein-Villen im gotischen Stil geprägt, bedeutende Schriftsteller wie Arthur Miller lebten hier. Von der Uferpromenade hat man auch hier einen tollen Blick auf die Skyline von Downtown Manhattan.

WILLIAMSBURG

Am besten hat mir aber unsere Zeit in Williamsburg gefallen, was weniger an der Architektur, sondern vielmehr an der entspannten Atmosphäre, dem kreativen Flair und den tollen Restaurants dieses Stadtteils lag. So sind wir z. B. im Vorbeigehen auf das Event eines Pop-up-Stores aufmerksam geworden und wurden sogleich eingeladen teilzunehmen. Beim Pop-up ging es um die Vorstellung des neuen The Hoxton Hotels, das im Frühjahr 2017 in Williamsburg eröffnen wird. Neben Bildern vom künftigen Hotel und seiner stylischen Einrichtung, gab es zwei Tage lang Workshops wie Caligrafie-Kurse, Pop up Sales von ansässigen Künstlern und Live-Musik, um ihr Konzept in der Nachbarschaft vorzustellen. Ich finde es schön, dass die unmittelbare Umgebung und Kreativszene von Anfang an eingebunden wird; das sagt viel über die Philosophie des Hauses aus. Die meisten Übernachtungsgäste werden natürlich von außerhalb kommen, durch die Integration der Locals will das Hotel aber kein anonymer Block, sondern authentischer Teil der Gegend sein. Das hört sich doch vielversprechend an und ist momentan bestimmt noch ein Geheimtipp! ;-)

Wer einen Nachmittag für Williamsburg einplant, sollte unbedingt einen Abstecher zum East River Side State Park machen und von dort den Blick auf Manhattan genießen. Auf dem Weg dorthin könnt ihr euch einen Coldbrew Coffee (eine sehr beliebte, intensive aber gut bekömmliche Kaffee-Variante, die weniger Säure- und Bitterstoffe enthält, weil sie kalt aufgegossen wird) aus dem Blue Bottle Coffee Shop in der Berry Street holen. Besonders gut zum Mitnehmen und äußerst lecker sind auch die kunstvoll zur Eistüte drapierten Crêpes aus Reismehl, die ihr bei t-swirl-crêpe süß oder herzhaft gefüllt bekommt. Ich habe mich für den Matcha Chocolate Truffle mit Vanille-Eis entschieden, der mit frischen Erdbeeren und Schokopralinen genau meinen Geschmack traf. Sehr angesagt sind auch die bunten Rainbow Bagels, die ihr bei The Bagel Store bekommt. Da ich mich glutenfrei ernähre, habe ich sie allerdings nicht probiert. Optisch haben mich die süßen Crêpes Cones sowieso mehr angesprochen. ;)

Abends kann ich euch das Cafe Mogador wärmstens empfehlen. Wir waren zunächst mittags dort, um einen Eistee zu trinken. Weil wir einen guten Eindruck vom Restaurant hatten sind wir zum Diner nochmals gekommen und es hat sich definitiv gelohnt. Wir mussten zwar etwas auf einen freien Tisch warten (das Restaurant ist auch bei den Einwohnern sehr beliebt, was ja meistens ein gutes Zeichen ist), aber die tolle, lebendige Atmosphäre –hier wird wirklich gelebt, gelacht und geküsst– und das leckere marokkanische Essen waren es definitiv wert. Deshalb würde ich euch empfehlen die Location abends zu besuchen – dann hat sie einen ganz besonderen Zauber.

Zum Shoppen gibt es einige individuelle Stores; entlang der Bedford Avenue findet ihr aber auch große Labels wie Levis, GAP oder Urban Outfitters. Ein Vorteil ist definitiv, das man in den Stores mehr Ruhe zum Stöbern hat, weil sie meist weniger überfüllt sind als in Manhattan, (wobei man dort natürlich mehr Auswahl an Labels und Flagship-Stores hat). Am Wochenende findet zudem der beliebte Vintage-Fashion und Design-Markt Artist & Fleas statt.

 

SHORT FACTS

BROOKLYN & WILLIAMSBURG TRAVEL TIPPS

>> Highlights in Brooklyn <<

Ein Besuch in Brooklyn lohnt sich für euch, wenn ihr neben der berühmten, aber sehr touristischen und verkehrsintensiven Brooklyn Bridge, auch an der Uferpromenade in DUMBO oder Brooklyn Heights mit Blick auf die Skyline Manhattans spazieren möchtet. Was es eher weniger gibt sind viele Rooftop Bars und (bei Bloggern) angesagte Restaurants oder Shops. Ich würde euch empfehlen nach einem Hotel in Brooklyn Heights zu suchen, den dort habt ihr eine schöne Umgebung und eine große Auswahl an Bars und Restaurants.

Brooklyn Bridge Park – Bietet eine tolle Aussicht auf die Brooklyn Bridge und die Skyline von Manhattan. Wir empfanden ihn als kleine Oase, weil er ein paar Meter entfernt vom Straßen- und Passantenlärm, der (dauer-)überfüllten Brooklyn Bridge gelegen ist.

☆ Brooklyn Heights –  Schöne Architektur im gotischen Stil und eine tolle Uferpromenade mit Aussicht auf Downtown Manhattan.

Montague Street – Hier findet ihr die größte Restaurant-Auswahl in Brooklyn; viel asiatische Küche, aber auch Pizzerias, Cafés und, und, und… Da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

The Juice Shop – Mein Healthy Food Tipp für euch :-)  Hier gibt es leckere Acai Bowls, frische Smoothies & gesunde Lunch-Gerichte. An der Theke stehen auch immer kleine Schälchen zum Probieren bereit. Mein Favorit war die Oatmeal Bowl Apple Pie mit Kokosmilch-Porridge, karamellisierten Äpfeln und Walnüssen – so lecker, unbedingt probieren! The Juice Shop gibt es übrigens mehrmals in New York.


>> Highlights in Williamsburg <<

Ein Besuch in Williamsburg lohnt sich für euch, wenn ihr dem Trubel und Lärm von Uptown für ein paar Stunden entfliehen wollt, ihr Lust auf neue Food-Trends, entspanntes Shopping und eine lebendige Kreativszene habt. Mir hat die Mischung aus Besuchern und (vielen jungen) Einwohnern gut gefallen. Hier findet ihr viel Street-Art (auch am Boden) und einige, wenige Rooftop Bars, wie z. B. im Wythe Hotel oder im Mc Carren Hotel.

Blue Bottle Coffee – Der beste Kaffee, den wir in New York getrunken haben ist u. a. in der Berry Street zu finden. Coffee to go gibt es zwar an jeder Ecke in New York, aber leider hat uns der Kaffee im Starbucks und den anderen Coffee-Shops, die wir ausprobiert haben, nicht geschmeckt. Den Blue Bottle Coldbrew Kaffee findet ihr übrigens auch im Kühlregal der Whole Foods Markets.

Cafe Mogador – Sehr gute marokkanische Küche, die von lebhaften Gesprächen und einer tollen Atmosphäre umgeben ist. Vor allem abends bei Einheimischen sehr beliebt.

☆ t-swirl crêpe – Japanische Crêpes aus Reismehl, die mit verschiedenen süßen oder herzhaften Füllungen zu kunstvollen Eistüten gerollt werden. Sehr lecker!

The Hoxton New York – Ein neues Design-Hotel, dass im Frühjahr 2017 eröffnen wird. Das Besondere bei den Hoxton Hotels ist das coole Interieur und die Philosophie den Spirit der Nachbarschaft aktiv in das Hotel und seine Aktivitäten miteinzubeziehen.

Brooklyn oder Williamsburg – was gefällt euch besser? Kennt ihr weitere Tipps für die New Yorker East Side?


NYC GUIDE – BROOKLYN – WILLIAMSBURG – SOHO – UPPER MANHATTAN

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4 Comments

  • Reply
    Sarah
    7. November 2016 at 19:36

    Tolle Impressionen! :-)
    Nach New York möchte ich aber auch gerne mal!
    LG <3

    • Profilbild von Veronika Julia
      Reply
      Julie
      7. November 2016 at 20:56

      Liebe Sarah,

      schön, dass dir die Bilder gefallen. Das freut mich sehr!
      Ja, New York ist definitiv eine (oder mehrere) Reise(n) wert. ♡

  • Reply
    sonja
    2. Dezember 2016 at 12:17

    Wow. Schließe mich dem Lob an! Wirklich tolle Bilder und du bist sehr fotogen! Beneidenswert. Manches davon erinnert mich ein wenig an Shoreditch in London! Weiß nicht ob du das kennst aber es erinnert mich ein wenig an die Gegend. auch sehr jung und sehr hipp und das Zentrum ist die bricklane. Kannst ja mal googlen und die Bilder vergleichen. Eine Frage hätt ich doch und zwar wollt ich dort immer hin, weiß aber nicht genau wo sich das befindet. Es handelt sich um das Titel foto des Films „es war einmal in Amerika“. ich glaub da sieht man den Hudson River aus ner Häuserecke herausstechen. Dort wollt ich hin, könnt aber in der von dir beschriebenen Gegend sein. Kurze Antwort wär toll :-) sonja

    • Profilbild von Veronika Julia
      Reply
      Julie
      2. Dezember 2016 at 13:04

      Liebe Sonja,

      danke für dein liebes Kompliment!!! :-*

      Ja, das sieht tatsächlich sehr nach dem Filmplakat aus.
      Das Foto entstand in DUMBO -> Washington Street, Ecke Front Street. Einfach mal bei Google Street View eingeben ;-) Ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen!?

      Ein paar weitere New York Beiträge mit Impressionen und Tipps kommen noch! ;-) Ein Hotel-Tipp, den ich dir sehr ans Herz legen kann, übrigens heute noch. ;-) LG

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